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Montag, 7. Oktober 2013

Grüne Oliven einlegen – Aliñar aceitunas verdes


Versucht habe ich es schon mehrfach, das Einlegen grüner Oliven. Gelungen ist es mir bisher nicht. Pepe, ein spanischer Bauer hat mir nicht nur die grünen Oliven von seinen Bäumen geschenkt, sondern auch gleich dazu ein Rezept mitgegeben. So würden sie sicher gelingen. Als besonderen Tipp hatte Pepe mir noch ans Herz gelegt, ein paar Blätter vom Johannisbrotbaum zu den Oliven zu legen und Meerwasser zum Einlegen zu verwenden. Ein Johannisbrotbaum wächst beim Nachbarn. Die Blätter waren folglich schnell organisiert. Das Mittelmeer habe ich vor der Haustür. So packte ich zwei leere Flaschen ins Auto, um diese nach dem täglichen Einkauf mit Meerwasser zu füllen.
Das war leichter gedacht als getan. Das Meer war zwar ziemlich ruhig, aber gerade wieder einmal so flach, daß man ein gutes Stück hineinwaten mußte, um überhaupt eine Flasche füllen zu können. Ziemlich ruhig ist allerdings auch relativ. Denn jede zehnte Welle war deutlich höher, als ihre neun Vorläuferinnen. Das Ergebnis des ersten Füllversuches ging folglich total daneben. Die zehnte Welle erwischte mich in voller Breitseite und meine Kleidung und ich waren klatschnaß, die Flaschen kaum halb gefüllt. Also trat ich den geordneten Rückzug nach Hause an, zog einen Badeanzug an und fuhr erneut an den Strand. Diesmal ging fast alles glatt. Die Flaschen waren schnell gefüllt. Doch als ich die Gelegenheit nützen wollte und schnell eine Runde im Meer zu schwimmen, entdeckte ich zwei rote Quallen. Ich ergiff die Flucht, suchte mir eine quallenfreie Stelle am Strand aus und schwamm im warmen Wasser. Sagte ich schon, daß der beste aller Testesser völlig überhört hatte, daß er mich am Strand treffen sollte, damit wir gemeinsam nach Hause fahren können?  So warteten er und ich nur 300 m Luftlinie voneinander getrennt jeweils darauf, daß der eine den anderen abholen wird. Seine unzähligen Anrufe auf meinem Handy blieben unbeantwortet, denn wer nimmt schon ein Handy mit an den Strand. Die Geschichte ging gut aus. Ich fuhr allein nach Hause und der beste aller Testesser fand einen mitfühlenden Freund, der ihn heimbrachte.
Achja die Oliven sind mir diesmal nicht nur gelungen, sondern schmecken auch vorzüglich. Daß die Oliven ihre quietschgrüne Frabe verlieren, ist normal, denn ich habe keinerlei Chemie verwendet.

Grüne Oliven einlegen – Aliñar aceitunas verdes
grüne Oliven
Meerwasser oder Wasser mit Meersalz (circa 150 g auf 1 Liter Wasser)
Kräuter nach Geschmack wie Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt, Zitrone, Knoblauch, etc.
ein paar Blätter vom Johannisbrotbaum (6-7 Stück auf 1 Kilo Oliven)

aceitunas verdes
agua del mar o agua con sal ( apr. 150 g sal por 1 litro de agua)
hierbas al gusto como tomillo, pebrella, romero, laurel, limón, ajo, hinojo, etc.
unas hojas del algarrobo (6-7 hojas por kilo de aceitunas)

1.Schritt - 1º paso
Die Oliven einzeln mit einem Holzhammer oder einem Stein mit einem trockenen Schlag leicht öffnen. Durch die Öffnungen dringt das Wasser besser ein und die Oliven verlieren schneller den bitteren Geschmack.

Golpeamos las aceitunas una por una con un martillo de madera o una piedra paraque se abren un poco - al parecer, que a la aceituna le entre bien el agua es primordial para que endulce antes.


2. Schritt - 2º paso:
Oliven in Wasser geben, so daß alle Ölfrüchte bedeckt sind. Sieben oder acht Tage wässern, dabei das Wasser täglich wechseln. So sollen die Bitterstoffe aus den Oliven herausgezogen werden. Es ist wichtig, daß die Oliven während dieser Zeit an einem kühlen, schattigen Ort stehen.

Ponemos las aceitunas en remojo con agua del grifo, mejor sería agua de una fuente, durante 7-8 días y cambiamos el agua a diario. Así desaparece al amargor. Es promordial que descansen en un lugar fresco y sin que les de el sol.

3. Schritt . 3º paso: 
Nach 7-8 Tagen Wässern die Oliven abschütten und in blitzsaubere Gefäße (Gläser oder Steinguttöpfe) füllen. Kräuter nach Geschmack dazu geben. Ich nahm Thymian, Pebrella, Lorbeerblätter, einige Blätter vom Johannisbrotbaum, etwas Rosmarin, einige Salbeiblätter und einen Zitronenschnitz. Orangenschnitze soll man nie nehmen, denn dann verderben die eingelegten Oliven, bevor man sie essen kann. Zum Schluß wird das Gefäß mit Meerwasser bis an den Rand aufgefüllt. Wer kein Meerwasser zur Verfügung hat, nimmt Wasser mit reichlich Meersalz. Das Glas bzw. Gefäß verschließen. Nach ein, zwei Tagen Wartezeit kann man die Oliven dann essen. Sagt Pepe...

Cuando al cabo de un tiempo de 7-8 días se les ha ido el amargor , sacamos las aceitunas del agua, las ponemos en un recpiente muy limpio, echamos ajos golpeados, tomillo fresco, pebrella y hinojo, laurel, o limón, romero etc,etc.  y agua del mar o agua del grifo (o fuente) con abundante sal.  Nunca echamos naranja en gajos a modo de limón, que dicen que estropea la aceituna. Cerramos el recipiente y esperamos un par de días.



Donnerstag, 18. Juli 2013

Hitzefrei: Grüner Nudelsalat mit Spinat, Zucchini, Parmesankäse und Olivensauce

Der beste aller Testesser hatte sich gestern abend einen Nudelauflauf mit Quark und Basilikum zubereitet. Offensichtlich hatte er sich in der Nudelmenge verschätzt. Es blieben reichlich Nudeln übrig. Bei der Hitzewelle, die wir gerade haben, war mir das gerade recht. Da musste ich nichts kochen. Mit den zarten Zucchini aus meinem Garten, jungen Spinatblättern, Basilikum und gehobeltem Parmesankäse und besagten Nudeln gab es eine frischen, grünen Nudelsalat. Der Clou war die Sauce, für die grüne Oliven zusammen mit Zitronensaft, Olivenöl und Knoblauch püriert wurden.
Wer's pikant mag, kann Oliven nehmen, die mit Jalapeños gefüllt sind. Die hatte ich nicht im Haus, sondern ganz normale, milde Manzanilla Oliven aus Andalusien. Die Zucchini sollten wirklich jung und zart sein, denn man verwendet sie roh.

Grüner Nudelsalat mit Spinat, Zucchini, Parmesankäse und Olivensauce
200 g Nudeln (Ruotine oder Pennoni oder Conchogliette)
250 g junge Spinatblätter
1 kleine, junge Zucchini
1 Handvoll Rucola
30 g Parmesankäse am Stück
Für die grüne Olivensauce:
1 Bund Basilikum
15 grüne Oliven entsteint, wer's pikant mag, nimmt Oliven, die mit Jalapeños gefüllt sind
1 Zitrone
1 Knoblauchzehe
4-5 EL fruchtiges Olivenöl nativ extra
Limettensalz
evtl. 2-3 EL Wasser

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen. In ein Sieb gießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Spinatblätter  waschen und trockenschleudern. Stiele entfernen. Blätter in Stücke zupfen. Zucchini in hauchdünne Scheiben schneiden oder mit der Mandoline hobeln. Rucola kleiner zupfen. Parmesan mit dem Sparschäler fein hobeln. Alles in eine Schüssel geben.

Für die grüne Olivensauce Basilikumblätter etwas zerkleinern. Knoblauchzehe häuten und vierteln. Zusammen mit den grünen Oliven, Zitronensaft, Olivenöl mit dem Pürierstab fein pürieren. Ist die Sauce zu dickflüssig, etwas Wasser zufügen. Mit Limettensalz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce über den Salat füllen und vorsichtig mischen. Sofort servieren.